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Eigene Vorsorge

Was passiert, wenn jemand infolge Krankheit, eines plötzlichen Unfalls oder Altersfolgen nicht mehr urteilsfähig ist und somit nicht mehr selber entscheiden kann? Dem kann jede urteilsfähige Person rechtzeitig mit einem Vorsorgeauftrag sowie einer Patientenverfügung vorbeugen.

Vorsorgeauftrag
Mit einem Vorsorgeauftrag kann jede urteilsfähige Person sicherstellen, dass sich eine Vertrauensperson um die notwendigen Angelegenheiten kümmert. Der Vorsorgeauftrag muss entweder von Hand geschrieben und datiert und unterzeichnet oder notariell beurkundet werden. Die Aufgaben, die der beauftragten Person übertragen werden sollen, müssen klar umschrieben werden. Es können auch Einzelaufgaben übertragen werden und Weisungen für die Erfüllung der Aufgaben erteilt werden. Sobald die KESB von der Urteilsunfähigkeit erfährt, prüft sie den Vorsorgeauftrag. Gleichzeitig muss sie prüfen, ob die beauftragte Person geeignet und bereit ist, den Auftrag anzunehmen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erklärt die KESB den Vorsorgeauftrag für wirksam. Liegt ein gültiger Vorsorgeauftrag vor, können in der Regel Massnahmen der KESB, die meist mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden sind, vermieden werden.

Informationen und Muster zum Vorsorgeauftrag

Patientenverfügung
In einer Patientenverfügung kann eine urteilsfähige Person festlegen, wie sie im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit medizinisch behandelt werden will. Sie bestimmt, welchen medizinischen Massnahmen sie zustimmt oder nicht und/oder welche Vertrauensperson in ihrem Namen über eine medizinische Massnahme entscheiden soll. Der Vertretungsperson können konkrete Weisungen erteilt werden. Die Patientenverfügung muss schriftlich abgefasst, datiert und eigenhändig unterzeichnet werden.

Pro Senectute - Docupass

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